Unterschriften-Aktion

Von 30. Juni bis 8. Juli gehen wir abends im Häuserblock Mozart-, Dinghofer-, Harrach- und Fadingerstraße von Tür zu Tür und sammeln Unterschriften von Anrainern. Am 5. Juli liegt die Unterschriften-Liste bei unserer Info-Party auf. Wenn Sie unsere Online-Petition unterstützen, erhalten unsere Forderungen ab sofort zusätzliches Gewicht (siehe rechte Spalte)!



7 Comments zu “Unterschriften-Aktion”

  1. Fabian Zimmerer sagt:

    Habe gerade von eurem Anliegen erfahren, dass Ihr die Bebauungspläne ändern wollt, um eure Innenhöfe etc. grün gestalten zu dürfen. Bitte liebe Baubehörde, Nachbarn, Magistrate, BürgerInnen von Linz und sonstige: Lasst den Leuten doch die Möglichkeiten, Bäume zu pflanzen, Gärten zu haben, Frischluft zu genießen. Wart Ihr schonmal in Peking oder New York? Wollt ihr, dass wir uns langsam aber sicher dahin bewegen? Nein, also lautet die einzig richtige Alternative: Lasst Linz erblühen! Für begrünte Innenhöfe in Linz! LG aus Wien

  2. Ich habe selbst 31 Jahre in der Mozartstraße gewohnt und gearbeitet. Auch hier wurden Wohnhäuser in Büroobjekte umgewandelt und Tiefgaragen im Innenhof errichtet. Wo vorher schöne Gärten, Erholungsoasen und alte Baumbestände waren, sind jetzt überdeckte Garagen mit Alibi-Bepflanzung, die kein Mensch nützen kann. Die Kinder haben abseits vom Verkehr im Garten gespielt, heute spielen sie auf Parkplätzen und auf der Straße.

    Ein Zustand wie in manchen Politker-Köpfen: Zubetoniert und irreparabel!

  3. Elisabeth Fuchs-Wallner sagt:

    Mein Lieblingsbilderbuch als Kind war „Das Städtchen drumherum“ – hier schreiben die Kinder des Bürgermeisters Schilder – für jeden Baum / Strauch der gefällt werden soll eines. z.B.: „an die alte Buche -„ich bin 100 Jahre alt, möchte gerne 1000 werden“.
    Pflichtlektüre für Bebauungsplaner ….sonst schicken wir Frau Hullewulle 😉

  4. Enders Dietmar sagt:

    Ich habe durch einen Freund erstmals diese Oase inmitten der Innenstadt kennen lernen dürfen. Nun bin ich völlig irritiert, dass „Irgendjemand“ den Einfluss haben kann ein solches Bauprojekt durchzuführen. Wenn dies wirklich in diesem Ausmaß zustande kommt ist ein alter „Linzerbua“ wieder ein Stück trauriger.

  5. Sandra sagt:

    Durch einen Arbeitskollegen und guten Freund kenne ich selbst diesen wunderschönen „grünen Fleck“. Mitten in der grauen Innenstadt ist es wirklich eine Freude an so einem Platz die Natur genießen zu können, im Schatten eines alten Baumes zu sitzen und den eigenen Pflanzen beim Wachsen zuzuschauen. Unseren Politikern ist aber anscheinend der Profit diverser Bauherren wichtiger als die Anliegen der normalen Bürger. Eigentlich gäbe es dafür eine zuständige Partei. Ich hoffe dass sie sich in diesem Fall auch entsprechend einsetzen wird.

  6. Sabina sagt:

    Ich habe ebenfalls diesen wunderbaren Fleck inmitten der Stadt schon kennen lernen dürfen und bin über die Vorgehensweise in dieser Causa mehr als Entsetzt.
    Beim Durchsehen eurer sehr toll gemachten Homepage ist mir übrigens ein Bild besonders aufgefallen – „Ginkgo im Herbst“. Bei diesem Bild bekommt man einen Eindruck wie es, möglicherweise dann das ganze Jahr über, aussehen könnte. Dann ist nix mehr mit
    Grüner Oase, angenehmen Schatten, Vogelgezwitscher und noch vielem mehr.
    Ich hoffe, dass die zuständigen Damen und Herrn diesen Eingriff noch überdenken oder zumindest einen in Österreich so üblichen Kompromiss finden.

  7. Hilde Nessler sagt:

    8.Juli 2013
    Vor mehr als 100 Jahren waren die Menschen, Bauherren und Stadtväter schlauer als heute und vor allem auch viel viel mehr als heute auf das Wohl der in der Stadt lebenden Bürger bedacht. Die heute mit Vorliebe dem ober- und unterirdischen Verbauen geopferten Flächen innerhalb der Wohnhaus-Quartiere waren nicht nur als Wirtschaftshöfe gedacht, sondern sollten mit ihrem Grün, vor allem durch die gepflanzten Bäumen die Luft für die Stadtmenschen verbessern und diesen auch zur Erholung nach Feierabend dienen. Bedenkt man, dass schon ein 40 – 60 Meter hoher, gesunder Baum am Tag mehr als 3000 Liter Luft filtert, kann man die Wohltat und Bedeutung von solchem Grün für die hier Lebenden ermessen! Um wie viel mehr Leistung erbringt dann ein 100-jähriger Baum !! Das unterstreicht wohl zur Genüge die berechtigten Befürchtungen von Herrn Bernhard Reiter.
    In der Harrachstraße, auf dem Grund des Bauernbundes, also im Geviert Dametz- Harrach- Fadinger- und Mozartstraße, stand bis vor 2 Jahren eine mehr als 110 Jahre alte Linde mit einer Höhe von mehr als 4 Stockwerken. Schriftliche Interventionen u.a. an den Bürgermeister nützen leider gar nichts. In wenigen Minuten war der prächtige und gesunde Baum umgeschnitten. An seiner Stelle stehen nun ein paar Bäumchen im nicht sehr tiefen Boden über der Tiefgarage. Wenn die dazwischen stellenweise angelegten Rasenflächen ein adäquater Ersatz für die enorme Luftverbesserungs-Leistung der riesigen Linde sein sollen, so ist das schlichtweg ein Witz!!!
    Ich wünsche Ihnen mehr Erfolg!

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Dieser Artikel wurde am Juni 15, 2013 in der Kategorie Unsere bisherigen Aktivitäten abgelegt. Sie können die Antworten zu diesem Artikel über den RSS 2.0-Feed abonnieren. Die können diesen Artikel kommentieren, oder einen Trackback von Ihrer eigenen Website hinzufügen.